Reiterlied
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melodie
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Die bange Nacht ist nun herum.

Wir reiten still, wir reiten stumm,

wir reiten ins Verderben!

Wie weht so scharf der Morgenwind!

Frau Wirtin, noch ein Glas geschwind – vorm Sterben!

Du junges Gras, was stehst du so grün?

Musst bald wie lauter Röslein blühn;

mein Blut ja soll dich färben!

Den ersten Schluck – ans Schwert die Hand –

den trink ich für das Vaterland ... zu sterben.

Und schnell den zweiten hinterdrein,

und der soll für die Freiheit sein!

Den zweiten Schluck vom Herben.

Dies Restchen nun, wem bringe ich's gleich?

Das Restchen dir, oh Römisch Reich, zum Sterben!

Dem Liebchen ... Doch das Glas ist leer.

Die Kugel saust, es blitzt der Speer.

Bringt meinem Kind die Scherben!

Auf in den Feind wie Wetterschlag! –

Oh Reiterlust, am frühen Tag zu sterben.